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Tablets
Tablets sind flache, besonders leichte und daher für den mobilen Einsatz sehr gut geeignete Computer mit einem berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen). Auf eine separate Tastatur wird in der Regel verzichtet. Geräte, die zusätzlich über eine ansteckbare Tastatur verfügen, werden auch als

Hybrid-Geräte bezeichnet. Für Tablets, die von einem x86-Prozessor (Prozessoren von Intel oder AMD entsprechend der PC-Architektur) angetrieben werden, wie z.B. Microsoft Surface Pro, findet man auch die Bezeichnung „Tablet PC“.

Häufig beginnen die Erzählungen über die Geschichte der Tablets mit der Einführung des iPad im April 2010. Richtig ist, dass erst das iPad das erste Tablet-Gerät war, das sich mit nennenswerten Stückzahlen am Markt behaupten konnte. Tatsächlich kamen die ersten Geräte auf Basis eines vergleichbaren Konzepts sehr viel früher in den Verkauf. Bereits 1993 präsentierte Apple mit dem Newton MessagePad einen Vorläufer. Allerdings waren die damaligen Geräte auf Grund der noch beschränkten technischen Möglichkeiten sowie fehlender mobiler Internetzugänge lediglich PDAs (Personal Digital Assistant, persönliche digitale Assistenten) für die Termin-, Adress- und Aufgabenverwaltung, vergleichbar den Geräten von Palm und Psion.

Auch Microsoft stellte mehrfach Tablets und schließlich mit einer Erweiterung für Windows XP im Jahre 2002 den Tablet-PC vor. Allerdings basierte dieser Standard anfangs weitestgehend auf einer stiftbasierenden Bedienung. Im Jahre 2005 erweiterte Microsoft seine Spezifikationen dahingehend, dass die Bedienung der Touchscreens auch mit den Fingern möglich war. Häufigste Form war jedoch der sog. „Convertible“, ein Geräte, das wie ein Notebook aussieht und auch wie ein solches über eine fest verbaute Tastatur bedient werden kann, zusätzlich durch Drehen des Displays eine Bedienung mittels Stift erlaubt und sich damit zu einem Tablet-PC verwandelt.

Letztendlich verbuchten all diese Entwicklungen nur bescheidene Erfolge. Die Einführung der Smartphones beendet die Ära der PDAs und der Erfolg des iPad und seine revolutionäre Bedienung führten zu einer völlig neuen Generation von Computern. Die Bedienung der berührungsempfindlichen Bildschirme erfolgt mit den Fingern, bei einigen Geräten zusätzlich auch noch mit einem Stift.

Unter der Haube dominieren nicht die bekannten x86-Prozessoren, sondern energieeffiziente, hochintegrierte und dennoch leistungsstarke ARM-Prozessoren (ARM steht für Advanced RISC Maschines, fortschrittliche Geräte mit reduziertem Befehlssatz). Als Massenspeicher dienen Flash-Speicher, bei besonders hochwertigen Geräten auch Solid-State-Drives (SSD), beide ohne mechanische Bauteile und daher für den mobilen Einsatz besonders gut geeignet. Die Eingabe von Zeichen erfolgt über eine im Bedarfsfalle eingeblendete Bildschirm-Tastatur. Für die unterschiedlichsten Aufgaben stehen tausende von Anwendungen, genannt „Apps“ (abgeleitet von dem englischen Application, Anwendung), zur Verfügung.

Die Bildschirme selbst können unterschiedliche Größen aufweisen. Es haben sich jedoch Displays mit einer Diagonalen von 7 Zoll oder 10 Zoll durchgesetzt. Die Bildschirmauflösung ist ebenfalls unterschiedlich, allerdings ist selbst die volle HD-Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten keine Seltenheiten.

GPS-Funktionen sind ebenso eine Selbstverständlichkeit wie die Möglichkeiten des Datenaustausches per Bluetooth oder WiFi.

Als Betriebssysteme verbuchen Android auf Basis des Linux-Kernels, hauptsächlich von Google entwickelt, und iOS, das allerdings ausschließlich den Apple-Geräten vorbehalten ist, die größten Marktanteile. Windows RT bzw. 8 kann nur einen vergleichsweise geringen Marktanteil für sich verbuchen.

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