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Software
Unter „Software“ (zu Deutsch: weiche Ware, veränderbare Ware) werden, im Gegensatz zur „Hardware“ (zu Deutsch: harte Ware), also den eigentlichen „greifbaren“ Rechnerkomponenten, die ausführbaren Programme sowie die damit erzeugten Daten verstanden. Software kann sich in Standardsoftware und Individualsoftware unterscheiden. Standardsoftware wird von einem Hersteller

erstellt und angeboten und kann von Kunden gekauft werden. Beispiele dafür sind Windows, Word, Photoshop usw. Individualsoftware ist Software, die für einen Anwender individuell entwickelt wird. Wenn hier von „Software“ die Rede ist, ist damit stets Standardsoftware gemeint.

Was aber genau sind eigentlich Programme? Ein Programm ist eine Folge von zusammengehörenden Anweisungen und Definitionen. Damit der Rechner diese auch umsetzen kann, sind Programme entweder in einer Maschinensprache oder in einer höheren Programmiersprache „geschrieben“. Um ein in einer Programmiersprache geschriebenes Programm zu verarbeiten, muss es für den Computer von einem Compiler oder einem Interpreter in den Maschinencode übersetzt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man Programme nach ihren Anwendungsgebieten. Wir kennen Betriebssysteme, Hilfsprogramme und Anwendungsprogramme.

Was ist ein Betriebssystem?
Ein Betriebssystem ist das Basisprogramm eines Computers. Im Grunde ist der Begriff „das Betriebssystem“ nicht korrekt, denn ein Betriebssystem besteht aus einer ganzen Reihe von Programmen, die zum Betrieb des Rechners erforderlich sind. Das Betriebssystem übernimmt kurz nach dem Programmstart die Kontrolle über den Rechner, kontrolliert und verwaltet seine Ressourcen wie Prozessor, Arbeitsspeicher, Festplatten usw. Erst das Betriebssystem versetzt den Computer in die Lage, auch andere Anwendungen zu starten.

Das weltweit verbreitetste Betriebssystem im Bereich der Personalcomputer ist Windows.

Was ist ein Anwendungsprogramm?
Ein Anwendungsprogramm ist ein für einen festgelegten Anwendungsbereich konzipiertes Programm, z. B. eine Tabellenkalkulation, eine Textverarbeitung, ein Grafikprogramm. Andere Bezeichnungen für „Anwendungsprogramm“ sind „Applikation“ oder „Anwendung“.

Was sind Hilfsprogramme?
Hilfsprogramme sind Programme, die den Umgang mit der Hardware bzw. der Software erleichtern sollen. Sie sind als Zusatz zum Betriebssystem oder einem Anwendungsprogramm gedacht und übernehmen in der Regel nur bestimmte, klar definierte Aufgaben, wie die Defragmentierung der Festplatte oder die Optimierung des Arbeitsspeichers. Inzwischen werden eine Reihe von Hilfsprogrammen auch zu Paketen geschnürt.

Hilfsprogramme werden auch als „Utilities“ (Dienstprogramm) oder „Tools“ (Werkzeuge) bezeichnet. Hilfsprogramme zu Anwendungen sind z. B. eine Rechtschreibprüfung oder eine integrierte Adressverwaltung.

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