Home > DELL Shop > Laptops

Notebooks und Ultrabooks – Mobil ist in!
Wenn heute von mobilen Computern die Rede ist, sind damit in der Regel Notebooks gemeint. Der Begriff „Notebook“ ist dabei nicht wörtlich zu nehmen, denn in der Tat kann man die elektronischen „Notizbücher“ (so die wörtliche Übersetzung) bei aller Miniaturisierung in der Regel nicht so einfach in die Tasche stecken,

nehmen sie doch immerhin noch eine Fläche von mehr als 30 cm x 25 cm ein. Von diesen Maßen kann es allerdings je nach Modell deutliche Abweichungen geben. In der Höhe messen die Henkelmänner je nach Typ so um die 3,5 cm; ihr Gewicht beträgt zwischen 2,5 kg und 3 kg. Nochmals der Hinweis: Je nach Modell kann es erhebliche Abweichungen von den genannten Maßen geben.

Der Einsatzbereich von Notebooks ist sehr vielfältig: Er reicht von der Nutzung als schlichte Reiseschreibmaschine über die Funktion eines Notizblocks, der mobilen Surfstation bis hin zur unentbehrlichen Datenbank eines Außendienstmitarbeiters oder dem flexiblen Ersatz für einen Desktoprechner.

Eine Reihe von Anwenderinnen und Anwender stellen die Überlegung an, statt eines Desktoprechners gleich ein Notebook zu erwerben, um für den Fall der Fälle mobil zu sein. Das inzwischen überaus attraktive Preisniveau der mobilen Rechner fördert durchaus solche Gedanken. Grundsätzlich ist festzustellen, dass Desktoprechner in der Regel preiswerter, leistungsfähiger und einfacher zu erweitern sind. Andererseits reichen die Leistungen der Notebooks für die gängigen Anwendungen völlig aus. Spitzengeräte taugen auch für anspruchsvolle Aufgaben wie die Bearbeitung von Videos und Computerspiele. Unschlagbar hingegen sind die mobilen Geräte im Platzbedarf.

Eine wichtige Schnittstelle zwischen Benutzer und Rechner ist der Bildschirm. Üblicherweise wird bei den heutigen Notebook-Bildschirmen die TFT-Technik eingesetzt. Sie gewährleistet brillante und scharfe Bilder. Ein wichtiger Faktor ist die Größe des Bildschirms und damit die erzielbare Auflösung. Hier bietet der Markt eine große Auswahl zwischen 12 und 20 Zoll an. Letztere eignen sich allerdings weniger für den mobilen Einsatz. Inzwischen haben sich Displays in den Formaten 16:10 oder 16:9 durchgesetzt.

Die Größe des Bildschirm entscheidet über die Größe und damit auch das Gewicht des Gerätes: Je größer der ist, umso größer und schwerer ist das Gerät. Entscheidend für die Auswahl der Größe ist der gewünschte Einsatzbereich. Wird das Notebook in erster Linie als Ersatz für einen Desktop PC genutzt, bieten sich Geräte mit größerem Display an. Für den Einsatz im mobilen Bereich sind eher die kompakten Geräte geeignet.

Eine wichtige Rolle für die Beurteilung der Qualität eines Displays bietet die mögliche Auflösung. Unter „Auflösung“ ist die Anzahl der horizontalen und vertikalen Bildpunkte zu verstehen. Je höher dieser Wert, umso leistungsfähiger ist das Display. 14,1 und 15,1 Zöller sollten eine Mindestauflösung von 1368 × 768 Bildpunkte erreichen. Spitzengeräte erzielen HD-Werte von 1920 × 1080 Bildpunkte, vereinzelt erreichen Notebooks bereits Auflösungen von 2880 × 1800 Bildpunkten. Allerdings spiegelt sich diese Qualität auch im Preis wieder. Größere Geräte sollten eine Mindestauflösung von 1600 × 900 Bildpunkte aufweisen.

Damit Sie das Ergebnis Ihrer Arbeit auch auf dem Display sehen können, sind die tragbaren Systeme wie ihre stationären Geschwister mit Grafiksystemen ausgestattet, die über speziell für den mobilen Betrieb ausgelegte Varianten der gängigen Grafikchips verfügen. Die Größe des Grafikspeichers ist ebenso unterschiedlich ausgelegt wie bei den Desktop PCs. Sie reicht bis zu 3 GByte.

Bei der Bestückung des Grafikspeichers von Notebooks finden Sie zuweilen auch den Begriff „Shared Memory“ bzw. „Dynamic Memory“, verbunden mit einer Größenangabe. In diesem Falle verfügt die Grafikkomponente über keinen eigenen Speicher, vielmehr nutzt sie Teile des Hauptspeichers für die Grafikausgabe. Wichtig ist in diesem Falle, dass der Hauptspeicher groß genug ist, um auch die zusätzliche Belastung aufzufangen.

In der Regel ist es möglich, an die Geräte auch einen externen Bildschirm anzuschließen. Hierfür stehen je nach Geräteausstattung VGA-, DVI-, HDMI- oder DisplayPort-Schnittstellen zur Verfügung.

Wichtige Unterschiede im Vergleich zu Desktop-PCs gibt es bei den Tastaturen. Naturgemäß kann die Tastatur eines Notebooks nicht die Ausmaße einer PC Tastatur erreichen. In der Regel stehen hier 85 bis 88 Tasten zur Verfügung; ein dedizierter Ziffernblock fehlt. Damit sind erst die größeren Modelle ausgestattet. Damit Sie nicht auf gewohnte Funktionen verzichten müssen, sind einige Tasten mehrfach belegt.

Bei kleineren Geräten sind Tastaturen mit einem engeren Tastaturlayout verbaut.

Da je nach Einsatzbereich der Betrieb einer Maus höchst unzweckmäßig ist, sind die Geräte mit einem Touchpad ausgestattet. Der Anschluss einer Maus über eine USB-Schnittstelle ist selbstverständlich möglich.

Die Prozessorhersteller Intel und AMD bieten spezielle, ausschließlich für mobile Systeme konzipierte Prozessoren an, die sich besonders durch eine reduzierte Leistungsaufnahme und damit durch längere Akkulaufzeiten auszeichnen.

Für den Arbeitsspeicher stehen bei den meisten Notebooks lediglich zwei Speicherbänke zur Verfügung. Die Maximalbestückung ist entsprechend begrenzt. Mobile Rechner sind mit speziellen Speichermodulen bestückt. Sie sind kleiner und in der Regel teurer als die Desktop-Varianten. Dadurch ist die Bestückungsmöglichkeit zusätzlich eingeschränkt.

Als Massenspeicher sind Festplatten oder, bei hochwertigeren und damit teureren Modellen, SSDs verbaut. Festplatten weisen in der Regel das 2,5 Zoll-Format auf, (kleinere) Subnotebooks sind mit 1,8 Zoll-Festplatten ausgestattet. Die 2,5-Zoll-Platten arbeiten langsamer als Desktop-Platten und verfügen auch über einen geringeren Speicherplatz. Ein SSD (steht für: Solid-State-Drive) ist ein elektronisches Speichermedium. Die Bezeichnung Drive (englisch: Laufwerk) ist irreführend, da die Geräte keinerlei beweglich Teile enthalten. Vielmehr weist diese Bezeichnung lediglich auf die Verwendung von SSDs als Ersatz für Festplatten hin. Als nichtflüchtige Speicherelemente werden Halbleiterbausteine (Flashs) verbaut. Vorteile eines Solid-State-Drive gegenüber einer herkömmlichen Festplatte sind die mechanische Robustheit und die sehr kurzen Zugriffszeiten. Da bewegliche Bauteile fehlen, gibt es auch keine Geräuschentwicklung. Aktuell liegt der Hauptnachteil im Vergleich zu konventionellen Festplatten im deutlich höheren Preis bei gleicher Kapazität. Wegen des hohen Preises der SSDs werden häufig herkömmliche Festplatten mit einem SSD geringerer Kapazität zu einem Gerät kombiniert. Der Vorteil dieser Kombinationen liegt in den gegenüber einem reinen Festplattenbetrieb verbesserten Zugriffszeiten.

Meistens haben Notebooks auch ein optisches Laufwerk in Form eines DVD- oder Blu-ray-Laufwerks, das in der Regel dem Slimline-Standard entspricht und damit eine geringere Bauhöhe aufweist.

Im Gegensatz zu einem Desktop PC sind die Aufrüstmöglichkeiten eines Notebooks beschränkt. Daher ist es wichtig, beim Kauf eines mobilen Rechners auf die für den persönlichen Bedarf benötigten Schnittstellen zu achten.

Dank der hohen Komponenten Integration moderner Notebooks sind die Geräte mit Sound und Modemmodulen und dadurch mit Anschlussmöglichkeiten für Kopfhörer/externe Lautsprecher, Mikrofon sowie einer leistungsfähigen Netzwerkkarte ausgestattet. Für den Anschluss externer Geräte wie Drucker, Scanner, Digitalkameras, optische Laufwerke usw. sind USB Anschlüsse unverzichtbar.

Für die Energieversorgung unterwegs sind Notebooks mit Akkus ausgerüstet. Wichtig beim mobilen Einsatz der Geräte ist eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Energie. Je nach Gerät reicht die für einen Betrieb von drei Stunden bis hin zu zehn Stunden. Nähere Informationen können dem Datenblatt entnommen werden. Bei neueren Geräten sind nur noch die leistungsfähigen Li ION (Lithium Ionen) Akkus im Einsatz. Vorteil dieser Stromspender gegenüber anderen Techniken ist die leichtere und kleinere Bauweise sowie die Vermeidung des so genannten Memory Effekts. Hierunter ist der bei jedem Ladevorgang zu verzeichnende Abbau von Akkuleistung zu verstehen.

Ultrabooks
Die Bezeichnung Ultrabook® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Fa. Intel für besonders kleine und leichte Notebooks mit Intel-Prozessoren. Die Entwicklung vollzieht sich in drei Stufen von 2011 bis 2013, jeweils verknüpft mit der Einführung einer neuen Prozessorgeneration. Um den Namen Ultrabook® tragen zu dürfen, müssen die Geräte eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Dazu gehören eine hohe Akkulaufzeit, eine akzeptable Leistung und Tablet-Computer-ähnliche Eigenschaften wie schnelles Aufwachen aus dem Standby, Touchscreen und – in der dritten Stufe – Spracheingabe und Wireless-Display. Letzteres erlaubt es, den Inhalt des Bildschirms an ein kompatibles Gerät wie Fernseher oder Beamer zu streamen.

13 Produkte gefunden