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Kleine Gehäusekunde
Die Auswahl des richtigen PC-Gehäuses hat für die Nutzung des Rechners eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Wichtig ist daher, dass man vor dem Kauf eines Computers über zwei wesentliche Punkte Klarheit gewinnt:

  • Wie viel Platz steht für den Rechner zur Verfügung?
  • Sind zu einem späteren Zeitpunkt Erweiterungen des Rechners geplant?

Wissen Sie auf diese beiden Fragen eine Antwort, kann eine Entscheidung für ein bestimmtes PC-Gehäuse getroffen werden. Insgesamt werden nämlich verschiedene Bauarten angeboten.

Das Desktop-Gehäuse
Wie der Name schon sagt, wird das Desktop-Gehäuse auf einem Schreibtisch platziert. Der Bildschirm ist vom Rechner getrennt. Die zum Bildaufbau nötigen Informationen werden von der Grafikkarte des Rechners über ein Kabel an den Monitor geschickt. Aus Gründen der Platzersparnis wird beim Desktop-Rechner der Monitor in der Regel direkt auf das Computergehäuse gestellt.

Desktop-Rechner werden in unterschiedlichen Gehäusevarianten angeboten, die sich in der Größe unterscheiden. Das HTPC-Gehäuse (Abkürzung für: Home Theater Personal Computer, auch als Media-Center-PC bezeichnet), ist die kompakte Variante eines Desktops. Aus Basis von HTPC-Gehäusen aufgebaute Rechner werden in erster Linie als Ersatz für klassische HiFi-Geräte im Wohnzimmer eingesetzt. Die schlanke Bauweise lässt nur eine sehr eingeschränkte Zahl von Steckplätzen und maximal einen Laufwerkseinschub zu. Häufig müssen daher Notebook-Komponenten verbaut werden. Besonderer Wert wird auf geringe Geräuschentwicklung und optimale Anschlussmöglichkeiten für Multimediakomponenten gelegt.

Die zweite Variante eines Desktop-Gehäuses kommt als vergleichsweise voluminöses Blechgehäuse daher. Für den Einbau von optischen Laufwerken (DVD- oder Blu-ray-Player) stehen 5,25 Zoll-Laufwerkseinschübe bereit. Zusätzlich können im Inneren des Gehäuses handelsübliche PC-Komponenten wie 3,5“-Festplatten und Grafikkarten verbaut werden.

Zusätzlich bietet der Markt noch die Slimline-Ausführung von Desktop-Gehäusen. Sie stellen praktisch einen Kompromiss zwischen Standard-Desktop und HTPC-Gehäuse dar, wobei das Slimline-Gehäuse die Nutzung von günstigeren Standard-Komponenten zulässt.

Der Big Tower
Big Tower oder Full Tower bilden die Königsklasse der Rechnergehäuse. Ihre beeindruckenden Außenmaße bieten eine für nahezu alle Zwecke ausreichende Zahl freier Steckplätze und Einschubschächte und damit gleichzeitig sehr gute Erweiterungsmöglichkeiten. Durch das ausreichende Raumangebot sind praktisch alle Bauteile sehr gut zugänglich.

In der Regel stehen in einem Big Tower acht bis zehn von außen zugängliche Einbauschächte für DVD- oder Blu-ray-Brenner, Wechselplatten usw. sowie die gleiche Anzahl von internen Einbauschächten zur Verfügung.

Nachteil der Geräte: Sie benötigen reichlich Platz.

Der Midi Tower
Wer zwar Wert auf Ausbaufähigkeit legt, ein Big Tower jedoch zu voluminös ist, greift zum Midi Tower. Hier stehen in der Regel fünf bis sechs von außen zugängliche Einbauschächte und etwa die gleiche Anzahl von internen Einbauschächten zur Verfügung.

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