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Scanner
Scanner sind ideale Werkzeuge, um Grafiken, Dias, Baupläne oder Texte in ein für den PC geeignetes Format einzulesen. Sie können dort dann anschließend

weiterverarbeitet werden. Voraussetzung ist, dass die Vorlage in einer gedruckten Form, als Zeichnung o.ä. vorliegt.

Scanner (abgeleitet von dem englischen „scan“, abtasten) tasten Vorlagen mit einer Photozelle, eine Art Leuchtstoffröhre, zeilenweise ab. Diese nimmt die unterschiedlichen Helligkeitswerte der Vorlage auf und wandelt sie in Daten um. Diese Daten wiederum kann ein PC verarbeiten. Dort werden sie in einer Datei als Grafik abgespeichert.

Jüngere Scanner-Generation setzen anstelle der Leuchtstoffröhre als Lichtquelle Leuchtdioden (LEDs) ein. Dabei sind die Detektoren für die drei RGB-Farben in einem Baustein zusammengefasst. Vorteil dieser Technik: Einige Bausteine wie Linsen und Spiegel fallen weg. Damit lassen sich preiswerte, vor allem aber sehr kompakte Modelle bauen.

Für den privaten bis hin zum semiprofessionellen Bereich haben sich drei Bauformen durchgesetzt: Flachbett-, Hand- und Einzugsscanner. Im professionellen Bereich finden sich auch noch Trommelscanner: Bei diesen Geräten wird die Vorlage in eine Trommel eingespannt, die sich anschließend mit hoher Geschwindigkeit dreht.

Handscanner
Handscanner sind klein und handlich. Vorteil dieser Geräte ist die Einsatzmöglichkeit im mobilen Bereich. Der Anschluss an ein Notebook stellt kein Problem dar. Sinnvoll ist auch der Einsatz von Handscannern zum Einlesen dickerer Bücher. Der Scanvorgang vollzieht sich relativ einfach: Das Gerät wird mit der Hand oder motorisch über eine Vorlage gezogen. Allerdings: Die manuelle Führung der Geräte ist nicht einfach. Ein ungleichmäßiges Abtasten führt zu einer verzerrten Darstellung.

Flachbettscanner
Flachbettscanner sind schnell, exakt und erreichen eine hohe Qualität. Dafür benötigen sie allerdings Platz, z.B. auf dem Schreibtisch. Vom Aufbau her sind Flachbettscanner mit Fotokopierern vergleichbar. Die Vorlage wird auf eine Glasplatte gelegt und von unten abgetastet.

Einzugsscanner
Der zusätzliche Platzbedarf von Flachbettscannern stellt für viele Anwender ein Problem dar. Daher konnte sich die so genannten Kombi- oder Einzugsscanner, etablieren. Bauartbedingt ähneln Einzugsscanner vom Prinzip her Telefaxgeräten. Wie der Name schon sagt, stellen diese Geräte eine Kombination zwischen Flachbettscanner und einem Handscanner dar. Die Geräte sind stationär, ziehen die Vorlage jedoch motorisch ein und – anders als Flachbettscanner – an der Fotozelle vorbei. Bei Flachbettscannern hingegen fährt die Abtasteinheit an der Vorlage vorbei. Die bei Einzugsscannern eingesetzte Technik reduziert den Platzbedarf erheblich. Nachteil ist allerdings, dass Einzugsscanner lediglich Einzelblätter verarbeiten. Um eine Buchseite zu scannen, ist diese vorher zu kopieren.

Auflösung
Die Lichtquelle eines Scanners besteht aus einer Reihe von nebeneinander liegenden Halbleiter-Elementen. Diese Bausteine sind dicht zusammengepackt, so dass einige Tausende in einer Zeile aufgereiht sind. Die lichtempfindlichen Sensoren werden mit Hilfe eines Schlittens zeilenweise von unter an der Vorlage entlanggeführt.

Man kann sich leicht vorstellen, dass sowohl die Anzahl der nebeneinander liegenden Halbleiter-Elemente als auch die Größe der einzelnen Abtastschritte einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität des Scanergebnisses hat. Je dichter die Bausteine gepackt und je kleiner die Abtastschritte sind, umso mehr Bildpunkte pro Inch werden erfasst. Dabei stellen die Halbleiter-Elemente die horizontale Auflösung und die Abtastschritte die vertikale Auflösung dar. Je höher die physikalische Auflösung, umso besser ist das Scanergebnis. Bei Auflösungen von z. B. 600 dpi sind selbst feine Details einer Vorlage noch zu erkennen.

Egal welchen Scannertyp Sie also letztlich bevorzugen, entscheidend für die Qualität des Ergebnisses ist einmal die mögliche Auflösung. Die wird in dpi (Abkürzung für: Dots Per Inch, Punkte pro Zoll) angegeben.
Für den täglichen Gebrauch reichen 300×300 dpi, also 300 Bildpunkte in der Horizontalen und 300 Bildpunkte in der Vertikalen. Bei hochwertigeren Farbscans von Grafiken sollten es schon 600×600 dpi oder mehr sein. Zu beachten ist, dass die echte, also die physikalische bzw. optische Auflösung, diesen Wert erreicht.

In Zusammenhang mit der Auflösung ist noch etwas zu beachten, nämlich die Dateigröße eines Scans. Ein Farbscan mit 600 dpi oder mehr kann leicht die Leistungsfähigkeit eines Systems ausreizen, da hierdurch je nach Vorlagengröße ohne Probleme Dateien von 50 und mehr MByte entstehen.

Farbtiefe
Zweites wichtiges Element für die Qualität eines Scanners ist die Farbtiefe. Die Farbtiefe charakterisiert die Anzahl der Farben einer Grafik. Diese wird entweder in der Anzahl der möglichen Farben oder in der Anzahl der Bits je Bildpunkt angegeben. So stehen 4 Bit für 16 Farben, 8 Bit für 256 Farben und 24 Bit für 16,7 Millionen Farben. Zum Einscannen von Texten reichen 16 oder 256 Graustufen völlig aus, bei hochwertigen Farbgrafiken sollte es dann schon ein 24 Bit-Scanner sein. Leistungsfähigere Geräte erreichen bereits eine Farbtiefe von 36 Bit und mehr. Mit einem 30 Bit-Gerät lassen sich beispielsweise mehr als eine Milliarde Farben darstellen.

Aufs Tempo achten
Scannen ist keineswegs eine zeitaufwendige Sache, zumindest was den eigentlichen Scandurchgang betrifft. Wie viel Zeit nachher für eine Bildbearbeitung oder eine Texterkennung ins Land geht, bleibt dahingestellt. Zunächst ist eine Faustregel zu beachten: Je höher die Auflösung, je mehr Zeit geht für das Einlesen ins Land. Ein Farbscan von einer DIN A4-Seite Größe in einer Auflösung von 400 dpi kann bei einem Flachbettscanner etwa knappe 30 Sekunden dauern, bei 200 dpi ca. 10 Sekunden. Einzugsscanner benötigen insgesamt etwas mehr Zeit.

Von der Vorlage zu digitalen Daten
Die spannende Frage ist allerdings: Wie verwandelt sich eine Papiervorlage in digitale Daten? Beim Flachbettscanner passiert folgendes: Nachdem Start des Scanvorgang wird die Bildvorlage beleuchtet. Das Licht wird reflektiert und über ein Spiegel- und Linsensystem zum Halbleiter-Element transportiert. Dort entstehen elektrische Ladungen, die je nach empfangener Lichtmenge unterschiedlich stark ausfallen.

Die Ladungen werden pixelweise gespeichert, und von einer Elektronik in digitale Werte umgewandelt. Anschließend steuert ein Schrittmotor die Leuchtstofflampe zur nächsten Position, wo der gleiche Vorgang erneut beginnt.

Die Scannersoftware sorgt schließlich dafür, dass aus den jeweiligen Abtastvorgängen Bitmap-Grafiken werden.

Softwareausstattung
Um einen Scanner überhaupt einsetzen zu können, ist zunächst einmal eine Treibersoftware erforderlich. Die liegt dem Gerät immer bei, dient allerdings lediglich zum Einlesen von Scans. In der Regel ist es damit noch nicht getan. Sie möchten das Scanergebnis weiterbearbeiten. Handelt es sich um eine Grafik, benötigen Sie eine Bildbearbeitungssoftware.

Ein weiterer Punkt ist die Texterkennung. Scans liegen zunächst als Bitmap-Grafik vor, selbst dann, wenn reiner Text eingelesen wird. Um diesen Text weiterbearbeiten zu können, muss die Grafik mit Hilfe einer speziellen Texterkennungssoftware in Zeichen umgewandelt werden. Dieses Verfahren wird OCR (Abkürzung für: Optical Character Recognition, optische Zeichenerkennung) genannt, die entsprechenden Programme als OCR-Programme bezeichnet.

In der Regel packen die Hersteller einem Scanner gleich ein Bildbearbeitungs- wie auch ein Texterkennungsprogramm bei. Häufig liegen den Paketen (Fachausdruck: Bundles) abgespeckte Versionen bei. In der Regel reichen diese – zumindest für den Anfang – völlig aus.

Was sonst noch wichtig ist…
Es gibt noch ein paar Kleinigkeiten, die zu beachten sind. Der Speicherhunger von vielfarbigen Grafikdateien wurde bereits erwähnt. Allerdings stellen Scanner an das übrige Equipment doch schon einige Ansprüche. Ein leistungsfähiger Rechner mit ausreichendem Arbeitsspeicher, einer schnellen Festplatte nebst genügend freiem Platz ist für ein flottes Arbeitstempo schon erforderlich.

Für besondere Zwecke bieten die Hersteller Gerätemit praktischem Zubehör an. Falls Sie häufig eine Reihe von Einzelblättern nacheinander einscannen müssen, sollte das Gerät über einen Vorlageneinzug verfügen. In diesen wird dann ein Papierstapel eingelegt und anschließend automatisch ein Blatt nach dem anderen abgearbeitet.

Auch das Einlesen von Dias ist möglich. Dazu wird ein Transparenzadapter oder Durchlichtaufsatz benötigt. Allerdings werden beim Einlesen von Dias nur dann befriedigende Ergebnisse erzielt, wenn der Scanner über eine hohe Auflösung verfügt.
Neben diesen Universalscannern gibt es auch Geräte für besondere Einsatzzwecke. So gibt es handliche Scanner in Stiftform mit einer integrierten Digitalkamera. Das Gerät wird wie ein Textmarker über die Zeilen geführt und liest dabei den Text ein.

Andere Scannertypen sind für das Einlesen von Dias oder Negativen ausgelegt.

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  • Canon CanoScan LiDE220
    81,92 € *
    sofort versandfertig
    Nummer:
    HK053358
    Hersteller-Nr.:
    9623B010
    Optische Auflösung:
    4800 dpi x 4800 dpi
    Max. Dokumentgröße:
    216 mm x 297 mm
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    Nummer:
    HK054280
    Hersteller-Nr.:
    000-0783C-01G
    Optische Auflösung:
    1200 dpi
    Max. Dokumentgröße:
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    Nummer:
    HK075625
    Hersteller-Nr.:
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    Optische Auflösung:
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    Nummer:
    HK075627
    Hersteller-Nr.:
    458741
    Optische Auflösung:
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    Scangeschwindigkeit:
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    Nummer:
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    Hersteller-Nr.:
    000-0808-02G
    Optische Auflösung:
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    Nummer:
    HK038505
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    HK049185
    Hersteller-Nr.:
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    600 dpi x 600 dpi
    Max. Dokumentgröße:
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    Nummer:
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    Hersteller-Nr.:
    000-0643-07G
    Optische Auflösung:
    600 dpi
    Scangeschwindigkeit:
    4 Sek./Scan
    Max. Dokumentgröße:
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    Nummer:
    HK069690
    Hersteller-Nr.:
    PA03610-B101
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