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Audio
Der Begriff „Audio“ entstammt dem lateinischen („ich höre“) und wird als Wortbestandteil von Begriffen, die in Zusammenhang mit „Hören“ bzw. Musik- oder Tonanwendungen stehen sowie als Abgrenzung von Musik- und Tonanwendungen z.B.

zu Filmanwendungen (Video). Damit Computer multimediafähig werden, benötigen sie u.a. entsprechende Audio-Komponenten: Soundkarte, Lautsprecher bzw. Kopfhörer, Mikrofon bzw. Headset.

Soundkarten gibt es in zwei Varianten: Intern als Steckkarte, extern zum Anschluss über eine USB-Schnittstelle bzw. einen ExpressCard-Steckplatz. Die interne Verbindung erfolgt bei aktuellen Systemen über einen PCI- bzw. PCI-Express-Steckplatz (PCIe). Ältere Karten werden über den ISA-Bus angeschlossen.

Soundkarten lassen sich für die Aufnahme von Musik und Wort benutzen, verfügen über diverse Anschlussmöglichkeiten (Ein- und Ausgänge für Kopfhörer, Mikrofon, diverse Lautsprecher, Subwoofer usw.) und sind häufig über eine Midi-Schnittstelle in der Lage, externe Geräte, wie z. B. ein Keyboard, anzuschließen.

Hochwertigere Soundkarten sind in der Regel mit reichlich Software und sonstigem Zubehör ausgestattet, wie z.B. Soundmischer, Kompositionshilfe, diverse Kabel. Was im Einzelfall der Hardware beigefügt ist, ist in den Spezifikationen aufgeführt.

Wichtige technische Begriffe im Zusammenhang mit einer Soundkarte sind „AD/DA-Wandler“ und „Samplingrate“. Der so genannte AD/DA-Wandler („Codec“) übersetzt analoge Audiodaten am Eingang in digitale Daten (AD) und wandelt digitale Daten am Ausgang in analoge Audiosignale (DA) um.

Der Begriff „Samplingrate“ wird in der Regel in Zusammenhang mit einem Wert genannt, z.B. 44,1 kHz – 192 kHz. Geräusche jedweder Art sind im Grunde nur Schwingungen, die an unser Ohr dringen. Solche Schwingungen zeichnet ein PC in digitaler Form auf. Dabei werden zunächst die Schwingungen abgetastet. Dieser Vorgang wird „Sampling“ genannt. Die Samplingrate ist also die Abtastrate oder Abtastfrequenz. Anschließend werden die Schwingungen aufgezeichnet. Das kann mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten geschehen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Hinter der Abtastfrequenz verbergen sich die hörbaren Töne einer Aufzeichnung. Die Abtastfrequenz ist entscheidend für die Qualität der Aufnahme. Audio-CDs erreichen hier beispielsweise einen Wert von 44,1 kHz.

Damit die von der Soundkarte erzeugten tollen Klangwelten auch hörbar werden, müssen noch Lautsprecher bzw. Kopfhörer angeschlossen werden. In der Regel geschieht die Verbindung zwischen Soundkarte und Lautsprecher mit entsprechenden Kabeln. Allerdings gibt es auch Geräte, die via Bluetooth, also kabellos, betrieben werden können. Bei den Lautsprechersystemen handelt es sich in der Regel um Aktivlautsprecher, d.h., im Lautsprechergehäuse ist auch ein Verstärker integriert.

Qualitätsmerkmal für Lausprecher ist u.a. die Ausgangsleistung sowie die Frequenzbandbreite. Um die Leistung eines Systems besser darzustellen, wird für die Ausgangsleistung in der Regel die Wattzahl angegeben. Ein höherer Wert steht hier für eine höhere Ausgangsleistung.

Der Frequenzbereich drückt sich in Hertz (Hz) aus. Der Hörbereich des Menschen umfasst Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hz. Diese beiden Werte geben die Frequenz-Bandbreite wieder. Qualitativ hochwertige Systeme nähern sich diesen Werten.

Das Headset ist eine Kombination aus Kopfhörer und Mikrofon. Es wird je nach Gerät entweder unmittelbar über die entsprechenden Buchsen der Soundkarte (Mikrofon, Kopfhörer bzw. Lautsprecher), einen freien USB-Anschluss oder kabellos über einen entsprechenden Adapter mit dem Rechner verbunden.

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